Im Gedenken

an

Fritz Björn

 

Fritz Björn wurde am 11.11.1914 in Magdeburg geboren.

Er war verheiratet mit Margarete Elfriede Kunze und hatte 2 Söhne Karl-Heinz und Gerhard.

Am 05.06.1941 wurde er zur Wehrmacht einberufen und kam zur 3.Kompanie des Infanterie- Bataillons

497. Er war Träger der Erkennungsmarke: -5518-3./I.E.B.497

Nach seiner Grundausbildung erfolgte am 06.08.1941 die Versetzung zum Infanterie-Regiment 506- dieses

Regiment hielt sich zu dieser Zeit in Ostpreussen auf. Es folgten mehrere Verwundungen im Jahr

1942 und 1943. Er erhielt das Verwundetenabzeichen, sowie das Infanterie-Sturmabzeichen.

Am 26.01.1943 wurde er nach Magdeburg ins Lazarett verlegt- Ursache war eine schwere

Verletzung am 20.12.1942. Während seinem Aufenthalt in der Heimat

entstand vermutlich auch das oben gezeigte Foto.

Im Februar 1944 kam er zur 5. Kompanie des Grenadier-Regiments 505. Nach einer weiteren Verwundung

im Juli 1944- Granatsplitter am Kopf und Rücken- kehrte er am 07.11.1944 zurück zu seiner Einheit.

Der letzte bekannte Dienstgrad war Obergefreiter, lt. Meldung vom 13.07.1944.

Seinen letzten Brief nach Hause schrieb er im Dezember 1944.

Das Grenadier-Regiment 505 unterstand der 291 Infanterie-Division und befand sich Ende 1944/

Anfang 1945 im Weichselbogen und wurde dort im Januar 1945 vernichtet.

Es ist anzunehmen, dass unser Vater, Großvater und Urgroßvater dort bei den schweren

Abwehrkämpfen ums Leben kam.

Endgültig wurde sein Schicksal bis heute nicht geklärt.

 

Alles zerfällt zu Nichts, wird alt und stirbt und findet sein Ende.
Menschen sterben, Eisen rostet, Holz verfault, Türme stürzen ein, Mauern zerbröckeln, Rosen verwelken.
Auch Namen haben keinen Bestand über das Grab hinaus. Es sei denn, sie scheinen in den Büchern eines Gelehrten.
Es ist die Feder, die den Menschen Unsterblichkeit verleiht.

Master Wace - Roman de Rou
Zitat