Hier möchte ich nun die Familie Bjørn vorstellen.

 

Fritz Christian Bjørn wurde am 25.05.1842 in Kerteminde als Sohn des Schuhmachermeisters Frands Bjørn und dessen 2. Ehefrau Anna Larsdatter geboren. Er wuchs zusammen mit seinen 13 Geschwistern auf, davon waren 6 Geschwister aus der 1. Ehe des Vaters, sowie 4 Geschwister aus der 1. Ehe der Mutter.
Die Familie wohnte in der Præstegade 40 in Kerteminde.

Um 1860 began Fritz Christian seine Ausbildung bei dem Tabaksfabrikanten Marius Bloch in Kerteminde. Über seine nächsten Jahre ist leider nicht viel bekannt, ausser dass er vmtl. nach seiner Ausbildung nach København ging und dort ebenfalls in der Tabakbranche arbeitete.
Er folgte vermutlich seinem Bruder Morten Julius Bjørn, der in den 50er Jahren nach København ging.

Vermutlich Anfang der 70er Jahre musste Fritz Christian Bjørn Dänemark verlassen. Genauere Informationen liegen leider nicht vor, da er offiziel nicht aus Dänemark ausgewandert ist.

Im Mai 1874 wird er erstmals offiziel im KB der Nicolaikirche in Magdeburg genannt, als sein unehelicher Sohn Fritz Andreas Karl Björn getauft wurde.

Er heiratet die Mutter Louise Marie Hermine Kamlah im Juil 1875 und lässt seinen Sohn legitimieren.
Es folgen noch 3 weitere Kinder: Alfred Max, * 1878, Walter Hermann, * 1880 und  Anna Alma, * 1890.

Die Familie verlässt vermutlich Mitte der 90er Jahre Magdeburg und geht nach Nordhausen.
Dort arbeitete Fritz Christian Björn bis zu seinem Tode im Jahr 1925 als Tabakspinner bei der Fa. Hanewacker.

Nur der Sohn Fritz Andreas Karl blieb in Magdeburg und heiratete 1907 in Magdeburg Emma Maria Margarete Hesse und bekommt mit ihr 3 Söhne: Kurt Max Björn *1907, Willi Walter Björn *1910 +1944, Fritz Björn *1914 + 1945

Meine Nachforschungen haben ergeben, dass alle Namensträger Björn aus Deutschland, von eben jenem Fritz Christian Björn abstammen, welcher  Anfang der 1870er Jahre nach Deutschland auswanderte.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Vorfahren von Fritz Christian Bjørn.

 

Alles zerfällt zu Nichts, wird alt und stirbt und findet sein Ende.
Menschen sterben, Eisen rostet, Holz verfault, Türme stürzen ein, Mauern zerbröckeln, Rosen verwelken.
Auch Namen haben keinen Bestand über das Grab hinaus. Es sei denn, sie scheinen in den Büchern eines Gelehrten.
Es ist die Feder, die den Menschen Unsterblichkeit verleiht.

Master Wace - Roman de Rou
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